Der französische Garten

Der Französische Garten, auch Ziergarten oder Terrassengarten genannt bildet die Fortsetzung des repräsentativen Schlosshofes. Er besteht aus drei Ebenen, die sich über eine Höhe von 12 Metern abtreppen und war rundum von einer Mauer umgeben.  Die symmetrische Anlage wird durch eine Mittelachse mit einer prächtigen Freitreppenanlage und mehreren orthogonal verlaufenden Seitenwegen, sowie zwei wasserführenden Kanälen gegliedert.

Im Mittelpunkt, unterhalb der großen Freitreppe befindet das Fontänenbecken  mit Springbrunnen, dass von einer künstlich angelegten  Quelle gespeist wird.  Zur ursprünglichen Ausstattung gehörten Steinvasen, Steinskulpturen und Kübelpflanzen.
Auf der untersten Ebene lagen Bosketts, auch Heckengärten oder Lustgebüsch genannt. Bosketts bestehen in der Regel aus einer hohen, geschnittenen, ein Quartier einfassenden Hecke mit einem innenliegenden Baumbestand, gepflanzt im strengen Raster.
Der ehemals intensiv gestaltete Charakter des Französischen Gartens ist mit der Zeit durch mangelnde Pflege zum großen Teil verloren gegangen.