Der Fasangarten

Der Fasanengarten wurde, nach barockem Vorbild als kleines Waldstück für die Fasanenhaltung im Anschluss an den Schlosspark angelegt. Der Fasan war ein beliebtes Jagdtier, das in einem spezielen Gehegen als lebendige Zierde oder für die Jagd aufgezogen wurde.

Um den Vögeln Unterschlupfmöglichkeiten zu bieten, wurde die Fasangärten als unregelmäßige, undurchdringliche Baum- und Strauchpflanzungen angelegt. Mit nur 1,9 ha  Fläche war der brukenthalsche Fasangarten für ein Jagdgebiet jedoch von sehr geringem Ausmaß.

Auf dem großen Foto erkennt man die bis heute erhaltenen, über 200 Jahre alten exotischen Tulpenbäume, die sich Brukenthal damals dank seiner Kontakte zum Wiener Hof aus Übersee kommen ließ. Es sind die letzten Zeugen seiner reichen Pflanzensammlung

Rechts davon ist die vierreihige Lindenallee zu sehen, die zu Brukenthals Zeit in Form geschnitten wurde. Heute ist die Allee durch mangelnde Pflegeschnitte vergreist und bedarf dringend des Schnitts und baumchirurgischer Maßnahmen.