Der Park

Der Park nach Brukenthal (1804 – 1999)
Der Universalerbe Josef von Brukenthal konnte das bedeutende Lebenswerk Brukenthals noch in seiner Gesamtheit bewahren. Er vergrößerte den Park von 8,3 auf 17,5 Hektar und gestaltete den formalen Triangelgarten landschaftlich um.
1872 endet die erbrechtliche Linie der Brukenthals und das Anwesen ging durch mehrere Hände bis es 1908 zur Parzellierung anstand. Um das zu verhindern wurde es von der evangelischen Kirche aufgekauft, die ein Kurheim einrichtete, welches später um eine Kaltwasserheilanstalt erweitert wurde.
Um den Kurbetrieb zu gewährleisten wurden zahlreiche Einbauten und bauliche Änderungen vorgenommen, ohne dass auf die wertvolle Denkmalsubstanz Rücksicht genommen wurde.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Ensemble enteignet und der rumänische Staat richtete dort ein Sanatorium für Berufskrankheiten ein.
1999 erhielt die deutsche Minderheit, vertreten durch die neu gegründete Brukenthal-Stiftung und dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien das Anwesen zurück.

Seit 2004 werden durch die Stiftung wieder Instandsetzungsarbeiten an den Gebäuden und Pflegemaßnahmen im Park durchgeführt. Die Orangerie ist zum Teil saniert, das Schloss steht, bis auf einige Arztpraxen leer.